Firmung in Gleiritsch 2014

 Zu Brückenbauern werden

 

46 junge Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft Altendorf-Gleiritsch-Weidenthal sind am 4. Oktober in Gleiritsch gefirmt worden. Domkapitular Thomas Pinzer aus Regensburg spendete das Sakrament. Er wurde von Ortspfarrer Johann Wutz und einem Vertreter der Firmlinge ganz herzlich in der festlich geschmückten Gleiritscher Kirche begrüßt.

In seiner Predigt ermutigte Pinzer die Firmlinge Brückenbauer zu werden und knüpfte an das Motto des diesjährigen Katholikentages an. Sie seien durch die Firmung nun voll und ganz Christen geworden, mit allen Rechten und Pflichten. Deshalb sollten sie Brücken zu ihren Mitmenschen bauen: zu Mitschülern, zu Fremden und natürlich auch zu Gott.

Der jugendgerechte Gottesdienst unter dem Motto „Wofür brennst Du?" wurde von den Firmlingen aktiv mitgestaltet. Die Gleiritscher Gruppe Wolkenlos verlieh dieser Firmfeier mit rhythmischen, aber auch besinnlichen Liedern die richtige musikalische Stimmung. Firmspender Thomas Pinzer schloss sich gerne dem Inhalt ihres Schlussliedes an und entließ die Firmlinge mit dem Titel „Leb' dein Leb'n!" sowie dem Wunsch, dass es ihnen immer gelingen möge die Brücke zu Gott zu bauen.
Am Nachmittag trafen sich die Neugefirmten wieder zur Dankandacht und blickten auf den Tag zurück. Entspannt und mit ruhigen Liedern einer eigens formierten Gesangsgruppe endete der festliche Tag für die Jugendlichen.

Wofür brennst du? – so lautete das Motto für die diesjährige Firmaktion. Auch die Firmvorbereitung in der Pfarreiengemeinschaft stand unter dieser Leitfrage. Das Firmteam des Pfarrgemeinderates organisierte zusammen mit Firmmüttern drei Vormittage für die Jugendlichen.
Gemeinsam trafen sie sich im Pfarrheim Altendorf und beschäftigten sich während eines Stationenlaufs mit den Glaubensinhalten der Firmung aber auch ihrem eigenen Glaubensweg. Zu den Stationen zählten Spiele, die der Persönlichkeitsentwicklung und dem Gemeinschaftssinn dienten. Engagierte Firmmütter aus den drei Pfarreien betreuten die Firmlinge.
Ein drittes Treffen wurde genutzt, um in jeder Pfarrei den Vorstellungsgottesdienst zu planen und das Firmsymbol in Form von Flammen zu basteln, die in einer Feuerstelle präsentiert wurden.

Das Konzept für die Firmvorbereitung wurde von Pastoralassistentin Heidi Braun vom Seelsorgeamt Regensburg entwickelt. Sie wies die Gruppenleiterinnen der Pfarrei auch inhaltlich ein und begeisterte die Firmmütter für diese wertvolle Aufgabe.

 

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